Renditeobjekt kaufen in der Ostschweiz

Renditeobjekte in der Ostschweiz kaufen: LIVAG AG unterstützt mit fundierter Objektanalyse und persönlicher Beratung. Jetzt anfragen.

Christoph Jermann – Immobilienökonom MAS FHO, LIVAG AG
Christoph Jermann
Immobilienökonom MAS FHO
eidg. Dipl. Betriebswirtschafter

Was macht ein gutes Renditeobjekt aus?

Der Erfolg einer Anlageimmobilie hängt von vier Faktoren ab: Lage, Bauzustand, Mieterstruktur und erzielbare Rendite. Bereits die Lage entscheidet über Vermietbarkeit und Wertsteigerung – wir kennen die relevanten Mikrolagen in St. Gallen, Gossau, Wil, Herisau und Rorschach aus eigener Marktbeobachtung.

Der Bauzustand beeinflusst nicht nur den Kaufpreis, sondern auch die zu erwartenden Sanierungskosten. Als Immobilienentwickler und Totalunternehmer schätzen wir Sanierungsbedarf realistisch ein – nicht euphorisch, nicht schwarzmalend. Die Mieterstruktur bestimmt die Stabilität der Einnahmen. Die Bruttorendite ist die wichtigste Kennzahl – aber nicht die einzige. Nettorendite nach Kosten, Cashflow und langfristiges Wertsteigerungspotenzial müssen ebenfalls betrachtet werden.

Unsere Objektanalyse im Detail

Bevor Sie ein Renditeobjekt kaufen, führen wir eine strukturierte Analyse durch: Bewertung von Lage (Makro und Mikro), Bauzustand (Alter, Dach, Fenster, Heizung, Sanierungsstau, energetischer Standard), Mieterstruktur (Vertragsart, Bonität, Fluktuation), Bruttorendite und Nettorendite nach Bewirtschaftungskosten, sowie Wertsteigerungspotenzial durch Sanierung, Nachverdichtung oder Umnutzung.

Diese Objektanalyse ist bei einer konkreten Kaufabsicht kostenlos und schützt Sie vor teuren Fehleinschätzungen. Wir dokumentieren die Ergebnisse schriftlich, damit Sie mit belastbaren Zahlen in die Finanzierungsgespräche gehen können.

Welche Objekttypen empfehlen wir?

In der Ostschweiz erzielen Mehrfamilienhäuser in zentrumsnaher Lage typischerweise Bruttorenditen zwischen 3 und 5 Prozent. Kleinere Objekte in ländlichen Lagen bieten teilweise höhere Bruttorenditen, dafür grössere Vermietungs- und Sanierungsrisiken.

Renovationsobjekte mit Aufwertungspotenzial (Nachverdichtung, Sanierung, Umnutzung) können nach der Aufwertung deutlich höhere Renditen erzielen – setzen aber Know-how voraus. Hier bringt LIVAG AG als Entwickler klare Vorteile: Wir kalkulieren realistisch und begleiten die Umsetzung, wenn gewünscht.

Finanzierung von Renditeobjekten

Banken verlangen bei Renditeobjekten in der Regel 25 Prozent Eigenkapital sowie eine Tragbarkeit von unter einem Drittel des kalkulatorischen Mietertrags. Die Amortisationsanforderungen sind meist strenger als bei Eigenheimen, da die Bank ein höheres Risiko sieht.

Wir geben Ihnen eine erste Einschätzung zur Finanzierbarkeit und vermitteln bei Bedarf spezialisierte Finanzierungspartner mit Erfahrung im Anlageobjekt-Segment. Auch alternative Finanzierungsstrukturen (Konsortialfinanzierung, Institutionelle) besprechen wir mit Ihnen bei entsprechender Objektgrösse.

Aufwertungspotenzial erkennen und nutzen

Der grösste Renditehebel liegt oft nicht im Kaufpreis, sondern in der Aufwertung nach dem Kauf. Typische Aufwertungshebel sind energetische Sanierungen, Grundrissanpassungen, Ausbau von Dachgeschossen, Nachverdichtung durch Aufstockung oder die Umnutzung untergenutzter Flächen.

Als aktiver Immobilienentwickler prüfen wir diese Potenziale bereits vor dem Kauf und bewerten, ob und mit welchem Aufwand sie realisierbar sind. Diese Einschätzung ist Teil unserer Objektanalyse und hilft, echte Perlen von scheinbaren Schnäppchen zu unterscheiden.

Steuerliche Aspekte beim Kauf von Renditeobjekten

Beim Kauf einer Renditeliegenschaft fallen Handänderungssteuer (Kanton St. Gallen: 1 Prozent), Notariats- und Grundbuchgebühren an. Die Mieterträge unterliegen der Einkommenssteuer, wobei Unterhalts- und Verwaltungskosten sowie Hypothekarzinsen abzugsfähig sind. Wertvermehrende Investitionen sind steuerlich nicht sofort abzugsfähig, mindern jedoch später den steuerbaren Grundstückgewinn.

Für eine individuelle Steuerplanung empfehlen wir eine Rücksprache mit einer Treuhandstelle. Wir vernetzen Sie auf Wunsch mit erfahrenen Partnern.

Anlageklasse Immobilie – warum Ostschweiz?

Immobilien in der Ostschweiz zeichnen sich durch eine solide Nachfrage, moderate Preisvolatilität und eine wirtschaftlich stabile Region mit differenzierter Industrie- und Dienstleistungsstruktur aus. St. Gallen als Universitäts- und Bürostandort, Wil als Verkehrsknotenpunkt zwischen Zürich und dem Rheintal, Herisau und Gossau als etablierte Wohn- und Arbeitsstandorte – jede Mikrolage bringt eigene Charakteristika mit sich.

Für Investoren, die auf Diversifikation setzen, bieten Renditeobjekte in der Ostschweiz eine gute Ergänzung zu Positionen in Zürich, Bern oder Basel: Die Renditen sind meist etwas höher, die absoluten Preise moderater, und der Wettbewerb um attraktive Objekte ist kompakter als in den grossen Zentren.

Portfolio- oder Einzelobjekt-Strategie?

Wer erstmals ein Renditeobjekt kauft, wählt oft ein einzelnes, überschaubares Mehrfamilienhaus mit fünf bis zwölf Wohnungen. Diese Grössenordnung erlaubt eine überschaubare Bewirtschaftung, ist finanzierbar und diversifiziert das Vermieterrisiko über mehrere Mietverhältnisse.

Erfahrenere Anleger denken in Portfolios: Zwei bis fünf Objekte in unterschiedlichen Regionen und mit differenzierten Mieterstrukturen reduzieren spezifische Risiken. Wir zeigen Ihnen auf, wie sich ein bestehendes Portfolio sinnvoll ergänzen lässt und welche Objekte zu Ihrer Anlagestrategie passen.

Bewirtschaftung nach dem Kauf

Ein Renditeobjekt ist nach dem Kauf nicht selbstverwaltend. Mietwechsel, Nebenkostenabrechnungen, Instandhaltung, Kommunikation mit Mietern und die jährliche Buchhaltung wollen professionell erledigt sein. Wir vernetzen Sie bei Bedarf mit qualifizierten Verwaltungspartnern in der Region, damit Sie den administrativen Aufwand delegieren können.

Alternativ übernehmen unsere eigenen Netzwerkpartner die Bewirtschaftung, wenn Sie eine langfristige Betreuung aus einer Hand wünschen. Diese Kontinuität schafft eine ruhige Vermieter-Mieter-Beziehung und schützt den Wert Ihres Objekts über die Jahre.

Rechtliche Rahmenbedingungen für Investoren

Wer eine Renditeliegenschaft in der Schweiz kauft, sollte sich mit dem Mietrecht, dem Bau- und Zonenrecht sowie dem Steuerrecht vertraut machen. Das Schweizer Mietrecht schützt Mieterinnen und Mieter umfassend – Kündigungen sind an klare Voraussetzungen gebunden, Mietzinserhöhungen an formelle Regeln. Wer diese Rahmen kennt, kalkuliert realistischer und vermeidet spätere Konflikte.

Bei ausländischen Käufern kommt zusätzlich die Lex Koller ins Spiel, die den Erwerb von Wohnliegenschaften durch Nichtansässige einschränkt. Wir prüfen mit Ihnen frühzeitig die rechtliche Situation und ziehen bei Bedarf spezialisierte Anwälte hinzu.

Renditekennzahlen richtig interpretieren

Die Bruttorendite (Jahresmieteinnahmen geteilt durch Kaufpreis inklusive Nebenkosten) ist ein guter erster Massstab, aber allein wenig aussagekräftig. Entscheidend ist die Nettorendite nach Abzug von Bewirtschaftungskosten, Instandhaltungsrückstellungen (typischerweise 0,8 bis 1,5 Prozent des Gebäudeversicherungswerts), Verwaltungshonoraren und Leerstandsreserven.

Darüber hinaus zählen Cashflow, Amortisation, steuerliche Effekte und Wertsteigerung. Wir stellen Ihnen diese Kennzahlen in einer verständlichen Rechnung dar, damit Sie eine begründete Investitionsentscheidung treffen können – und nicht auf eine attraktive, aber irreführende Bruttorendite hereinfallen.

Typische Fehler beim Kauf von Renditeobjekten

Manche Fehler sehen wir wiederkehrend: eine überschätzte IST-Miete, weil einzelne Wohnungen deutlich über Marktniveau vermietet sind und beim nächsten Mieterwechsel angepasst werden müssen. Ein unterschätzter Sanierungsstau, weil die energetische Situation nur oberflächlich betrachtet wurde. Ein zu optimistisches Aufwertungsszenario, das in der Praxis an Bewilligungen, Nachbarschaftsopposition oder wirtschaftlichen Grenzen scheitert.

Ein weiterer klassischer Fehler ist eine zu knappe Liquiditätsreserve nach dem Kauf: Wer sein gesamtes Eigenkapital in den Kauf steckt und keine Reserven für Instandhaltung, Leerstand oder Zinserhöhungen hält, kommt bei ersten Schwierigkeiten unter Druck. Wir gehen diese Punkte mit Ihnen strukturiert durch und identifizieren Risiken, bevor Sie ein Angebot abgeben.

Wie unterscheidet sich ein Ostschweizer Renditeobjekt von einem Zürcher?

In Zürich und in der westlichen Schweiz herrscht ein extrem angespannter Markt mit sehr tiefen Bruttorenditen (teilweise unter 3 Prozent). In der Ostschweiz sind die absoluten Kaufpreise moderater, die Bruttorenditen etwas höher – bei stabiler Nachfrage. Für viele Investoren ist die Ostschweiz deshalb heute ein attraktiver Diversifikationsmarkt.

Allerdings unterscheiden sich auch die Mietniveaus und die Marktdynamik. Ein Zürcher Investor sollte nicht einfach Zürcher Massstäbe auf die Ostschweiz anwenden. Wir übersetzen die Kennzahlen für Sie in den lokalen Kontext und ordnen ein, was in der Region üblich, gut oder aussergewöhnlich ist.

Regionale Landingpages

Detaillierte Informationen für einzelne Regionen finden Sie hier: Gossau, Wil SG, Herisau, Rorschach sowie St. Gallen.

Häufige Fragen

Was ist bei einem Renditeobjekt-Kauf zu beachten?

Entscheidend sind Lage, Bauzustand, Mieterstruktur und die erzielbare Bruttorendite – LIVAG AG prüft alle vier Faktoren für Sie.

Was ist eine Objektanalyse und was kostet sie?

Die Objektanalyse ist eine strukturierte Bewertung von Zustand, Rendite und Marktpotenzial eines Objekts; die Erstanalyse ist bei LIVAG AG kostenlos.

Welche Rendite ist bei Renditeobjekten in der Ostschweiz realistisch?

Je nach Lage und Objektart bewegen sich Bruttorenditen typischerweise zwischen 3 und 5 Prozent – wir ordnen Ihr konkretes Objekt gerne ein.

Unterstützt LIVAG AG auch bei der Finanzierung von Renditeobjekten?

Wir geben eine erste Einschätzung und vernetzen Sie bei Bedarf mit Finanzierungspartnern.

Kontakt

LIVAG AG
Katharinengasse 4
9000 St. Gallen
Telefon: 071 226 11 99
E-Mail: info@livag.ch

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